Die Evangelische Kirchengemeinde Niederschönhausen

Im grünen Norden Berlins, in Niederschönhausen, steht die Friedenskirche. Momentan zählt die Gemeinde ca. 3700 Gemeindemitglieder, Tendenz steigend. Seit Jahren gibt es in Pankow einen starken Zuzug. So kommen immer mehr junge Familien nach Niederschönhausen.

Die Gemeinde ist ein Ort, an dem die Generationen miteinander glauben, feiern und leben: Jeden Sonntag und zu den christlichen Feiertagen finden Gottesdienste statt. Im Sommer, in der Adventszeit und zu anderen Anlässen werden Feste gefeiert.

In Gottesdiensten werden Taufen gefeiert, es gibt eine große Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Christenlehre, im Konfirmandenunterricht und der Jungen Gemeinde. Menschen verschiedenen Alters treffen sich in Gemeindekreisen, es wird Musik in Chören und anderen Gruppen gemacht, außerdem ist seit 2015 das Café der Begegnung für Neu- und Alt-Berliner*innen fester Bestandteil des Gemeindelebens geworden.

Auch interreligiöse Kontakte und Zusammenarbeiten sind in den letzten Jahren gewachsen. Das Nachdenken über unser Verhältnis zum Judentum, Kontakt und religiöser Austausch mit Muslimen und muslimischen Gemeinden werden immer wichtiger. So hat sich z.B. das gemeinsame Fastenbrechen während des Ramadan bereits etabliert.

Außerdem werden in der Gemeinde vor allem die altersübergreifenden Angebote in den Blick genommen, ausgebaut und weiterentwickelt. Das Haus der Familie entstand als Reaktion auf die demographische Entwicklung in Pankow und der Gemeinde und wurde 2017 eröffnet.

Unser Haus der Familie ist ein generationenübergreifendes Familienzentrum mit inklusivem Ansatz, dessen Herzstück die gemeindeeigene Kindertagesstätte ist. Das Haus der Familie soll für Familien, aber auch alle Menschen, die „Familienanschluss“ suchen, ein Ort der Begegnung, Begleitung und Bildung sein.

Alle Angebote der Gemeinde – in der Kirche, in den Gemeinderäumen, im Haus der Familie – funktionieren durch eine Hand-in-Hand-Zusammenarbeit von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen. Ohne die viele ehrenamtliche Unterstützung, die Ideen und das Engagement, wäre die Gemeinde nicht, was sie ist. Gemeindemitglieder, die sich in Gremien einsetzen, die Gemeindekreise leiten, Kindergottesdienste halten und die Zukunft der Gemeinde mitgestalten wollen, tragen und formen diese mit.

Die Klammer, die alles zusammenhält, ist der gemeinsame Glaube an Jesus Christus. Er tröstet, hilft, heilt und befreit.

Und der interreligiöse Dialog lässt sich nicht mehr wegdenken und wird zunehmend wichtiger, da wir uns als Religionsgemeinschaft in der Verantwortung sehen, gegen vorhandene gesellschaftliche Tendenzen wie Ab- und Ausgrenzung Zeichen für Toleranz und Frieden zu setzen. Und vor allem, weil wir die Zusammenarbeit über Grenzen der Konfessionen und Religionen hinaus als überaus bereichernd empfinden.